Die Kleingartenanlage liegt in der Eberswalder Str. 41 im Ortsteil Finow, wird an der
Nordseite durch den Finowkanal, im Osten von der Feuerwehr, im Westen von
Feuchtbiotopen und im Süden von der Eberswalder Str. begrenzt.
Günstige Verkehrsanbindung:
Die O-Bushaltestelle der Linie 861 befindet sich direkt vor dem Vereinseingang.
In den Jahren von 1970 bis 1978 wurden auf
einem zum Teil sehr verwüsteten Gelände
Gärten eingerichtet. Bei der Urbarmachung
der Parzellen waren Bäume, Sträucher,
Grasbewuchs in sehr nassem Gelände und
abgelagerter Müll zu beseitigen.
In mühevoller Arbeit, ohne Wasser aus der
Leitung und ohne Elektroanschluss wurden
in Handarbeit die Gärten kultiviert. Dabei
wurden Dränagen verlegt, Mutterboden
aufgefüllt und in zwei Komplexen eine
gemeinschaftliche E-Anlage errichtet.
Grundlage der Einrichtung der
Gartenparzellen waren individuelle
Pachtverträge mit dem damaligen Rat der
Stadt Eberswalde.
So schufen sich die Kleingärtner ihre
Kleingärten als Erholungseinrichtungen, wo
sie besonders an den Wochenenden und in
der Urlaubszeit ihre Freizeit außerhalb ihrer
Wohnungen verbrachten. Dabei stand die
kleingärtnerische Nutzung zur Deckung des
Eigenbedarfs an Obst und Gemüse im
Vordergrund.
Entsprechend der individuellen Möglichkeiten wurden einfache Lauben in Selbstbauweise errichtet, bei denen die
Zweckmäßigkeit bestimmend war.
Es ist festzustellen, dass es den Kleingärtnern immer besser gelingt, ihre Gärten immer vielseitiger und schöner zu
gestalten. Dabei hat der Gartenfachberater Hartmut Eisenberger einen nicht unerheblichen Anteil.
Einige der Kleingärtner richteten sich eine Tierhaltung ein und begannen mit der Züchtung von Tauben, Hühnern, Enten und
Kaninchen. Sie sind noch heute aktive Kleingärtner mit Tierhaltung. Sie sind im Kleintierzuchtverband organisiert und holten
mit ihren Tieren wertvolle Preise, so z.B. die Gartenfreunde Bodo Blödorn, Burkhard Buhse und Gerhard Wirzikowski.
Insgesamt sind inzwischen 61 Kleingärten auf einer der Stadt Eberswalde gehörenden Fläche von 24600 m² entstanden,
deren Pächter heute im Kleingärtnerverein organisiert sind.
Die Eintragung des Vereins erfolgte erstmals am 16.02.1995 beim Amtsgericht Eberswalde. Aktivisten bei der Gründung
des Vereins waren Erwin Höfler, Hartmut Eisenberger, Dieter Rothbart und Heinz Hilpert.
In der Kleingartenanlage sind zurzeit alle Gärten verpachtet. Fünf Parzellen, zum Teil mit Tierhaltung wurden inzwischen
an Umsiedler verpachtet, die immer besser in die Gemeinschaft einbezogen werden.
Die Kleingärtner haben sich inzwischen zu einer gut funktionierenden Gemeinschaft entwickelt, die die kleingärtnerische
Nutzung ihrer Gärten vorwiegend sichern und in der Gartenanlage eine hohe Ordnung und Sicherheit gewährleisten.
Dabei gehören Waltraut Müller, Anneliese und Dieter Rothbart sowie Gerhard Stephanie und Nikolaus Rogalski zu den
aktivsten Mitgliedern.
Die Teilnahme an organisierten und spontanen Vorhaben ist bereits bei der Mehrheit zur Selbstverständlichkeit geworden.
Lehroberförsterei Eberswalde-Finowtal
hat der Kleingartenanlage
den Namen gegeben. Es befindet sich in
unmittelbarer Nähe des Vereins.