der Vorsitzende des Vereins
Für alle, die uns nicht kennen oder mehr über uns wissen möchten, ist dieser Beitrag bestimmt interessant.
Unser Kleingärtnerverein befindet sich in Eberswalde, OT Ostend. Wer uns sucht, findet uns am Parkplatz Saarstr., in
Fahrtrichtung Schellengrund.
Im Jahr 1982 wurde vom VKSK der Beschluss gefasst, die damalige Sparte „Freienwalder Straße“ zu erweitern.
Am 21. April 1982 fand die Mitgliederversammlung für die neuen Kleingärtner statt.
Ab Mai wurde dann mit der Urbarmachung von 12365 m² einer wilden Mülldeponie begonnen.
Das Gelände wurde in 33 Parzellen aufgeteilt. Erst nachdem ca. 100 Stunden Gemeinschaftsarbeit von den „Neulingen“
geleistet waren, wurden die Parzellen zugewiesen. Noch im gleichen Jahr wurde der Trinkwasseranschluss gelegt und
auch die Stromversorgung vorbereitet. In den Jahren bis 1986 errichteten alle Pächter ihre Lauben und gestalteten ihre
Gärten individuell.
Aus heutiger Sicht nicht mehr nachvollziehbaren Gründen, wurde im
Jahr 1987 eine Spartenteilung beschlossen. Die Mitgliederversammlung
vom 08.12.1987 machte dies perfekt. In der Versammlung wurde auch
der neue Name „Gartenfreude“ für den Verein festgelegt.
Als 1. Vorsitzender wurde Norbert Fritsche gewählt. In der Leitung
arbeiteten damals weiterhin Horst Zernikow als Stellvertreter, Roswitha
Köller als Kassiererin, Wolfgang Lange als Schriftführer und Frank Köller
als Verantwortlicher für Ordnung und Sicherheit mit. Leider ist keiner von
der alten Leitung noch als Mitglied in unserem Verein. Noch werden aber
10 der jetzt 32 Gärten von Kleingärtnern bewirtschaftet, die schon 1982
das Gelände urbar machten.
Mit der Wiedervereinigung Deutschlands wurde es notwendig, aus den
Vereinen des VKSK rechtlich eigenständige Vereine zu machen. Mit der
Urkunde vom 06. September 1990 wurde unser Verein im Vereinsregister
registriert und die Rechtsfähigkeit bestätigt.
Im Laufe der Jahre haben sich zwischen den Pächtern gutnachbarliche
Beziehungen herausgebildet. Die Bereitschaft, sich gegenseitig zu helfen und
zu unterstützen, ist gegeben. Bei Arbeitseinsätzen sind die meisten dabei. Nur
vereinzelt bedarf es einer gesonderten Aufforderung, dass die Stunden im
Rahmen der Gemeinschaftsarbeit geleistet werden.
Die Teilnahme an einem jährlichen Grillfest im Vereinsgarten hatte leider
bisher nicht die gewünschte Resonanz. Dies ist aber kein Grund, in jedem
Jahr erneut ein Zusammentreffen zu organisieren.
Wie die erst kürzlich erfolgte Gartenbegehung zeigte, können wir mit der
kleingärtnerischen Nutzung unserer Parzellen weitestgehend zufrieden sein.
Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel. Doch auch bei den
Gartenmuffeln bleiben wir am Ball, um eine vernünftige Gartennutzung zu
erreichen.
Leider fehlen uns angagierte Gartenfreunde, die bereit sind, Leitungsarbeit zu
übernehmen. In Vorbereitung der diesjährigen Wahl haben sich erst 4
Mitglieder bereit erklärt, in der zukünftigen Leitung mitzuarbeiten. Die Arbeit
als Gartenfachberater, Verantwortlicher für Ordnung und Sicherheit sowie für
Wasser und Energie ist noch unbesetzt.
Aufgrund der Altersstruktur im
Verein wird es immer
schwieriger, neue Mitstreiter zu
finden, die bereit sind
Verantwortung zu übernehmen.
Es ergeben sich aber immer
wieder neue Möglichkeiten.