Der Kleingärtnerverein ist einer der größten Vereine im Bezirksverband. Er ist aus dem Zusammenschluss schon länger bestehender
Kleingärten und Landzukauf entstanden.
Die 132 Gartenparzellen befinden sich auf einem 7,5 ha großen Gelände
in besonders schöner Lage zwischen Brauer´s Berg, Siedlerweg und
Finowkanal.
Auf Initiative von Max Kokot, der damals den Ortsverband Finow des
VKSK leitete, wurde für 30 Parzellen Land von einer ehemaligen
Gärtnerei dazugekauft. Die späteren Mitglieder hatten den Kauf zunächst
vorfinanziert und bekamen das eingezahlte Geld später zurück. Im Jahre
1972 wurde dann der Zusammenschluss perfekt. Der neue Verein erhielt
den Namen “Wiesengrund”.
Gründungsmitglieder waren u.a. Willi Heise, Rudi Krüger,
Franz Laupichler und Gerhard Gölfert.
Stromanschluss und Wasserversorgung
Es bestand großes Interesse der Mitglieder, die Parzellen recht bald mit
Strom und Trinkwasser zu versorgen. Unter Leitung vom Gartenfreund
Hans Sylvester wurde dieses Vorhaben in Angriff genommen. Nachdem
die Finanzierung geklärt war, konnte mit der Materialbeschaffung
begonnen werden. Das war zur damaligen Zeit nicht ohne Schwierigkeiten möglich. Immer wieder traten Engpässe auf, aber Hans
Sylvester hat alles bestens im Griff gehabt. Die Mitglieder waren sehr eifrig beim Gräben ausheben, beim Verlegen der Leitungen und
anderen notwendigen Arbeiten. Es kam Freude auf, als die Arbeiten vollendet waren und die Medien in den Parzellen zur Verfügung
standen.
An dieser Stelle soll auch erwähnt werden, dass mehrere Fachverantwortliche für Stromverteilung und Trinkwasserversorgung tätig sind,
die vorbeugend oder operativ ihre ehrenamtliche Arbeit durchführen.
Die Pächter fühlen sich im Verein wohl und pflegen ein gutes und kameradschaftliches Zusammenleben.
Der Vorstand ist voll arbeitsfähig. Die Bemühungen sind darauf gerichtet, die Vorschriften des Bundeskleingartengesetzes durchzusetzen.
Der geschäftsführende Vorstand wird dabei von Bereichsverantwortlichen unterstützt, so dass durchschnittlich 15 Parzellen pro Bereich zu
betreuen sind. In der Regel werden 6 bis 7 Vorstandssitzungen und eine Mitgliederversammlung im Jahr durchgeführt.
Gestaltung und Arbeitseinsatz
Das die Gestaltung der Parzellen und der sonstigen Flächen in der Anlage Anliegen der Kleingärtner ist, zeugt davon, dass die Beteiligung
bei derartigen Veranstaltungen erstaunlich hoch ist. Fast alle Pächter beteiligen sich an den jährlichen Arbeitseinsätzen. Diese finden
terminlich so statt, dass jeder Gartenfreund auch in die Lage versetzt wird, daran teilzunehmen. Wer seine Arbeitsstunden nicht leisten will,
zahlt in die Vereinskasse.
Der Haushalt wird seit Jahren ausgeglichen geführt. Das ist nicht zuletzt auf die
gute Arbeit des Schatzmeisters und der Kassenprüfer zurückzuführen.
Die Kleingärtner pflegen natürlich auch das gesellige Beisammensein. Jede
kleingärtnerische Arbeit soll auch ihren gebührenden Abschluss finden.
Ein Höhepunkt ist das jährlich im Sommer stattfindende Gartenfest. Viele Helfer
sind nötig, um die erforderlichen Vorbereitungen zu treffen und den Festplatz
herzurichten und zu gestalten.
Das Fest beginnt in der Regel am Vormittag mit der Eröffnung durch den
Vorsitzenden und den Beginn des Volleyball-Turniers.
Volleyball ist seit Jahren Tradition im Verein.
Daran schließt sich das Kinderfest an.
Im Anschluss kommen dann die Älteren zu ihrem Recht. Dann wird nämlich die
Disco durchgeführt und es wird getanzt und gefeiert bis in die späte Nacht.
Es versteht sich, dass rundum für das leibliche Wohl gesorgt ist.
Wenn Sie einen Garten pachten möchten, kommen Sie in unsere Anlage oder melden sich direkt beim Vorsitzenden
Erst vor kurzer Zeit haben die Wege in der Anlage Namen erhalten.
So heißt es jetzt: Grabenstich, Dahlienweg, Schwanenweg, Blumenweg usw.
Eine gute Idee zur besseren Orientierung.